Parken als soziale Infrastruktur: Wer bekommt den Platz?
Käuferleitfaden: Integriertes System oder Parkplatzsoftware?
Integriertes Parkplatzsystem oder Arbeitsplatz-Parksoftware? Ein Käuferleitfaden für Bürogebäudebetreiber
Thomas Doppler14 Minuten Lesezeit
Wenn Sie ein Bürogebäude mit Parkplatzanlage betreiben, schlägt früher oder später jemand eine Parkplatz-App vor. Ein Mieter möchte, dass seine Mitarbeiter Stellplätze buchen können, ein HR-Team hat bereits einige Tools verglichen, und die Frage landet auf Ihrem Tisch: Ergänzen Sie Ihr Parkplatzsystem um Arbeitsplatz-Parksoftware oder steuern Sie alles über ein einziges System?
Die Antwort hängt davon ab, für wen Sie Parkplätze bereitstellen. Arbeitsplatz-Parksoftware verteilt die Stellplätze eines Unternehmens unter dessen eigenen Mitarbeitern und benötigt immer ein Parkplatzsystem als Basis. Ein integriertes Parkplatzsystem steuert die gesamte Anlage aus einer Hand: Schranken, Kennzeichenerkennung, Berechtigungen für alle Mieter, Besucher, Bezahlung und Service. Bei mehreren Mietern, mehreren Standorten oder kostenpflichtigem Parken ist das integrierte System meist die bessere Wahl.
SKIDATA ist ein integriertes Parkplatzsystem für Bürogebäude – mit durchgängiger Hardware und Software. Mieter verwalten ihre eigenen Mitarbeiter und Besucher, der Betreiber definiert Parkerlimits je Unternehmen, und Berechtigungen, Bezahlung und Validierung laufen im selben System wie die Schranken. JBG Smith steuert das Parken für mehr als 300 Mieter in Crystal City, Washington D.C., mit SKIDATA aus einer einzigen Leitstelle.
Worin liegt der Unterschied zwischen einem Parkplatzsystem und Arbeitsplatz-Parksoftware?
Ein Parkplatzsystem steuert die Parkplatzanlage. Arbeitsplatz-Parksoftware entscheidet, welche Mitarbeiter einen Stellplatz erhalten. Für Büroparkplätze müssen beide Aufgaben erfüllt werden – und sie werden leicht verwechselt.
Die erste Aufgabe ist der Betrieb der Parkplatzanlage. Schranken, Kennzeichenerkennung, Berechtigungen für alle Mieter, Besucher und Lieferanten, Bezahlung, Validierung, Monitoring sowie der Techniker, der kommt, wenn etwas ausfällt. Ohne das gibt es nichts zu verteilen. In der Beschaffung wird das als PARCS bezeichnet: Parking Access and Revenue Control System.
Die zweite Aufgabe liegt darüber: Sie entscheidet, welche Mitarbeiter an welchem Tag einen Stellplatz erhalten. Wie bleibt es fair, wenn sich 300 Personen 80 Stellplätze teilen, und was passiert, wenn jemand nicht erscheint? Genau das leistet Arbeitsplatz-Parksoftware. Sie wird als Software für Büroparkplatzmanagement, als Parkplatz-Buchungssystem oder als Teil eines Tools zur Schreibtischbuchung verkauft – meist an das HR- oder Workplace-Team eines einzelnen Unternehmens.
Viele Workplace-Tools bezeichnen sich selbst als Parkplatzmanagementsysteme, was den Vergleich nicht gerade einfacher macht. Die hilfreichere Frage lautet, ob ein System die Parkplatzanlage steuert oder nur darüber entscheidet, wer einen Stellplatz erhält. Arbeitsplatz-Parksoftware benötigt immer ein darunterliegendes Parkplatzsystem sowie eine Schnittstelle zwischen beiden.
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Worin Arbeitsplatz-Parksoftware besonders gut ist
Es wäre unfair, diese Tools einfach abzutun. Sie wurden für hybride Arbeitsmodelle entwickelt – und dafür sind sie gut geeignet.
• Faire Verteilung unter Kollegen. Punkte oder Guthaben sorgen dafür, dass nicht immer dieselben Personen jeden Dienstag einen Stellplatz erhalten.
• Keine ungenutzten reservierten Stellplätze. Wartelisten und automatische Freigaben geben nicht genutzte Stellplätze an die nächste Person weiter.
• Eine App für den Bürotag. Schreibtisch, Besprechungsraum und Parkplatz in derselben Mitarbeiter-App.
• Schneller Start. Wenn bereits eine funktionierende Schranke vorhanden ist, lässt sich die Software selbst rasch einführen.
Wenn Sie den Parkplatz eines einzelnen Unternehmens betreiben, die Schranke funktioniert und sich die Hauptbeschwerde um eine faire Verteilung unter hybrid arbeitenden Mitarbeitern dreht, ist ein solches Tool zusätzlich zu Ihrem Parkplatzsystem eine sinnvolle Wahl.
Warum verursachen zwei getrennte Systeme Probleme für Bürogebäudebetreiber?
Zwei getrennte Systeme führen zu Lücken bei Verantwortlichkeiten, Schnittstellen und Daten – und der Betreiber muss diese Lücken schließen. Ein Betreiber steuert das Parken nicht für ein einzelnes Unternehmen, sondern für ein ganzes Gebäude, manchmal für ein gesamtes Portfolio. Genau dort werden die Lücken zwischen zwei Systemen sichtbar.
Wen rufen Sie an? Wenn die Schranke geschlossen bleibt, kann die Ursache in der Software, in der Schnittstelle oder im Parkplatzsystem liegen. Jedes davon gehört einem anderen Anbieter, und jeder prüft zunächst, ob der andere verantwortlich ist. Mit einem integrierten System gibt es einen Vertrag und ein Ticket.
Die Schnittstelle, für die sich niemand verantwortlich fühlt. Jedes Update auf einer der beiden Seiten bedeutet, dass die Verbindung erneut getestet werden muss. Ein neues App-Release, eine neue Firmware-Version, eine ausgetauschte Kamera. Diese Arbeit bleibt meist beim Betreiber hängen – ebenso wie die Rechnung.
Zwei Datenbestände. Zuteilungen liegen in der Workplace-Software. Einfahrten, Ausfahrten und Zahlungen liegen im Parkplatzsystem. Für Audits und Mieterreportings muss jemand beides monatlich abgleichen.
Ein Unternehmen gegenüber einem ganzen Gebäude. Die meisten Arbeitsplatz-Parktools werden von einem Unternehmen für die eigenen Mitarbeiter gekauft. Bei zehn Mietern kann ein Betreiber an einer Schranke mit zehn unterschiedlichen Tools konfrontiert sein. Die wenigen Plattformen, die für Vermieter entwickelt wurden, laufen weiterhin auf Schranken und Kameras anderer Anbieter.
Wenn das Netzwerk ausfällt. Software, die die Schranke über das Netzwerk öffnet, ist von dieser Verbindung abhängig. Ein Parkplatzsystem vor Ort kann den Zutritt auch offline weiter steuern.
Wie lange es tatsächlich dauert. „In wenigen Tagen live“ klingt gut. Doch zuerst brauchen Sie ein funktionierendes Parkplatzsystem, dann die Integration, dann Tests – und erst danach die Software. Der schnelle Teil ist der letzte Schritt.
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Integriertes Parkplatzsystem und Arbeitsplatz-Parksoftware im direkten Vergleich
| Kriterium | Integriertes Parkplatzsystem (SKIDATA) | Typische Arbeitsplatz-Parksoftware |
|---|---|---|
| Öffnet die Schranke | Ja. Berechtigung und Schranke sind Teil desselben Systems | Nicht eigenständig. Erfordert eine Integration oder eine Zusatzbox an der Schranke; manche Tools können es gar nicht |
| Kennzeichenerkennung | Integriert – von der Kamera bis zur Berechtigung | Kommt von einem anderen Anbieter, sofern sie überhaupt angebunden ist |
| Schranken, Terminals, Kameras | Von SKIDATA geliefert und gewartet | Nicht Bestandteil des Produkts |
| Service bei Störungen | Hardware und Software unter einem Vertrag | Nur Software-Support. Eine defekte Schranke ist Sache des Hardwarelieferanten |
| Zu wartende Schnittstellen | Keine zwischen Berechtigungen und Zutritt | Mindestens eine, die nach jedem Update auf einer der beiden Seiten erneut getestet werden muss |
| Bezahlung und Validierung | Integriert, einschließlich kostenpflichtigem öffentlichem Parken | Meist nicht im Produkt enthalten |
| Besucher, Lieferanten, Dienstleister | Dieselben Regeln, dasselbe System wie für Mitarbeiter | Im besten Fall vorregistrierte Gäste. Alles andere verbleibt beim Parkplatzsystem |
| Mehrere Mieter und Parkanlagen | Mehrere Unternehmen und Parkanlagen in einem B2B-Webshop | Meist für die Mitarbeiter eines einzelnen Unternehmens entwickelt |
| Fairer Zugang zu knappen Stellplätzen | Fair im gesamten Gebäude: Limits je Unternehmen und Produkt, einschließlich der zulässigen Anzahl gleichzeitig parkender Personen, direkt durch das Parkplatzsystem durchgesetzt | Fair innerhalb eines Unternehmens: Punkte, Wartelisten, automatische Freigabe |
| Buchung von Schreibtischen und Besprechungsräumen | Nicht verfügbar. Tools von Drittanbietern werden über SKIDATA Connect angebunden | Mitunter enthalten |
| Daten für Audits und Mieterreporting | Eine zentrale Datenquelle: Berechtigungen, Einfahrten, Ausfahrten, Zahlungen | Mindestens zwei Systeme, deren Daten abgeglichen werden müssen |
| Netzwerkausfall | Das System vor Ort steuert den Zutritt auch offline weiter | Das Öffnen der Schranke über das Netzwerk hängt von der Verbindung ab |
| Zeit bis zur funktionierenden Parkplatzanlage | Ein Projekt. JBG Smith stellte 64 Fahrspuren in zwei Phasen von jeweils zwei bis vier Wochen um | Parkplatzsystem, dann Integration, dann Tests, dann Software |
| Gesamtkosten | Ein Vertrag für die gesamte Parkplatzanlage – als Projekt oder im Abonnement mit SKIDATA MSaaS | Lizenz je Nutzer oder Stellplatz zusätzlich zum Parkplatzsystem und zur Integration |
Kurz gesagt: Ein integriertes Parkplatzsystem steuert die gesamte Büro-Parkplatzanlage – von der Schranke bis zum Admin-Portal jedes Mieters – mit einem Vertrag und einem zentralen Datensatz für alle Vorgänge. Arbeitsplatz-Parksoftware ergänzt das Parkplatzsystem eines anderen Anbieters um eine Zuteilungsebene für die Mitarbeiter eines einzelnen Unternehmens.
Was deckt ein integriertes Parkplatzsystem wie SKIDATA für Bürogebäude ab?
In einem Bürogebäude steuert SKIDATA beide Seiten: wer parken darf und die Schranke, die den Zutritt ermöglicht. Berechtigungen und Zutrittskontrolle sind ein System, das vom Betreiber verwaltet und von allen Mietern genutzt wird.
• Mieter verwalten ihre eigenen Personen. Der Administrator jedes Unternehmens fügt Mitarbeiter hinzu, weist ein Parkprodukt und einen Gültigkeitszeitraum zu und definiert das Identifikationsmedium: Kennzeichen, QR-Code, Karte oder Tag. Personen können in Sekunden gesperrt oder entfernt werden.
• Besucher ohne Anruf an der Rezeption. Mieter erstellen Besucherberechtigungen selbst – mit Zeitfenster und Kennzeichen oder QR-Code. Der Gast erhält die Details per E-Mail.
• Der Betreiber definiert die Limits. Parkerlimits je Unternehmen und Produkt, einschließlich der Anzahl an Mitarbeitern, die gleichzeitig parken dürfen. Fairness zwischen Mietern ist integriert.
• Eine Konfiguration für das gesamte Portfolio. Mehrere Unternehmen und Parkanlagen werden in einem B2B-Webshop betrieben, und ein Administrator kann mehrere Unternehmen betreuen.
• Alles Weitere im selben System. Kennzeichenerkennung, Schranken, Bezahlung, Validierung, Laden von Elektrofahrzeugen, Monitoring und Reporting.
Diese Funktionen sind keine separat zusammengesetzten Produkte. Sie sind Module der SKIDATA Mobility Suite as a Service (MSaaS), einer hybriden Parkplatzsoftware-Plattform im Abonnement. Mieter-Self-Service, Online-Reservierungen, automatische Bezahlung und Kennzeichenerkennung laufen auf derselben Plattform, die auch die Schranken steuert. Betreiber können Module ergänzen, wenn sich die Anforderungen des Gebäudes ändern.
In der Praxis steuert JBG Smith das Parken für mehr als 300 Mieter in Crystal City, Washington D.C., mit 64 Fahrspuren und rund 12.000 Stellplätzen aus einer Leitstelle. Das Unternehmen berichtet von jährlichen Betriebskosteneinsparungen von rund 1 Million US-Dollar. Torre Caleido in Madrid nutzt Kennzeichenerkennung für ticketlosen Zutritt zu 2.000 Stellplätzen, die von mehreren Nutzergruppen geteilt werden.
Was SKIDATA nicht leistet: SKIDATA ist kein Buchungstool für Schreibtische oder Besprechungsräume. Ein Mieter, der Schreibtisch- und Parkplatzplanung in einer Mitarbeiter-App bündeln möchte, kann weiterhin Arbeitsplatz-Parksoftware einsetzen. Diese wird über SKIDATA Connect an SKIDATA angebunden, sodass der Betreiber ein Parkplatzsystem für das gesamte Gebäude behält.
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Integriertes Parkplatzsystem oder Arbeitsplatz-Parksoftware: Was passt zu Ihrem Bürogebäude?
Je mehr Mieter, Standorte und Verkehrsarten Sie haben, desto stärker lohnt sich ein integriertes System. Je mehr es um die eigenen Mitarbeiter eines einzelnen Unternehmens geht, desto sinnvoller ist Arbeitsplatz-Parksoftware.
| Ihre Situation | Bessere Wahl |
|---|---|
| Mehrere Mieter teilen sich eine Parkplatzanlage | Integriertes Parkplatzsystem wie SKIDATA |
| Mehrere Parkanlagen oder ein gesamtes Portfolio | Integriertes Parkplatzsystem wie SKIDATA |
| Mitarbeiter, Besucher, Lieferanten und kostenpflichtiges öffentliches Parken in derselben Garage | Integriertes Parkplatzsystem wie SKIDATA |
| Das alte Parkplatzsystem muss ohnehin ersetzt werden | Integriertes Parkplatzsystem wie SKIDATA; Arbeitsplatz-Parksoftware kann später ergänzt werden, wenn ein Mieter sie wünscht |
| Ein Unternehmen, eigene Parkplatzanlage, funktionierende Schranke – und das Problem ist die faire Verteilung unter hybrid arbeitenden Mitarbeitern | Arbeitsplatz-Parksoftware zusätzlich zum Parkplatzsystem |
| Schreibtisch-, Raum- und Parkplatzplanung in einer Mitarbeiter-App ist zwingend erforderlich | Arbeitsplatz-Parksoftware, angebunden an das Parkplatzsystem |
| Keine Schranke, keine Kameras, nur eine Liste von Stellplätzen | Arbeitsplatz-Parksoftware als eigenständige Lösung |
Was sollte eine Ausschreibung für Büroparkplätze abfragen? Acht Fragen an jeden Anbieter
| Frage | Antwort von SKIDATA |
|---|---|
| Ein Fahrer steckt um 8:15 Uhr an der Schranke fest. Wen rufe ich an, und wer schickt einen Techniker? | SKIDATA – für Hardware und Software unter einem Vertrag |
| Welche Schnittstellen liegen zwischen Berechtigungen und Schranke, und wer testet sie nach einem Update? | Keine. Berechtigungen und Zutrittskontrolle sind ein System |
| Kann jeder Mieter seine eigenen Mitarbeiter und Besucher innerhalb der von mir definierten Limits verwalten? | Ja. Mieteradministratoren verwalten ihre Personen, der Betreiber definiert Limits je Unternehmen und Produkt |
| Wie werden Besucher, Lieferanten, Dienstleister und zahlende Gäste abgewickelt? | Im selben System, einschließlich Bezahlung und Validierung |
| Können mehrere Gebäude und Parkanlagen in einer Konfiguration betrieben werden? | Ja. Mehrere Unternehmen und Parkanlagen in einem B2B-Webshop |
| Was passiert an der Schranke, wenn die Netzwerkverbindung ausfällt? | Das System vor Ort steuert den Zutritt auch offline weiter |
| Wie ersetzen Sie mein Altsystem ohne lange Sperren von Fahrspuren? | Schrittweise. JBG Smith stellte 64 Fahrspuren in zwei Phasen von jeweils zwei bis vier Wochen um |
| Welche Zertifizierungen decken Cloud, Support und Hosting ab? | ISO 27001, nach ISAE 3402 geprüftes Hosting, ISO 9001, ISO 14001. Kreditkartendaten werden nicht auf SKIDATA-Systemen gespeichert |
Fazit: Wann sollten Bürogebäudebetreiber ein integriertes Parkplatzsystem wählen?
Arbeitsplatz-Parksoftware löst ein reales Problem: den Zugang für die Mitarbeiter eines Unternehmens. Ein Bürogebäudebetreiber hat jedoch eine andere Aufgabe. Die Parkplatzanlage muss jeden Morgen für alle Mieter, Besucher und Lieferanten funktionieren – mit einer Partei, die verantwortlich ist, wenn sie es nicht tut. Genau dafür gibt es ein integriertes Parkplatzsystem.
Wenn Sie ein Parkplatzsystem für ein Bürogebäude ersetzen oder ein neues planen, beginnen Sie mit den oben genannten Fragen. Und wenn ein Mieter später ein eigenes Planungstool für seine Mitarbeiter wünscht, ist das kein Grund, die Parkplatzanlage in zwei Systeme aufzuteilen. Es kann einfach angebunden werden.
Mehr erfahren:
• SKIDATA Office Parking: Fakten, Referenzen und Nachweise
• SKIDATA B2B Parker Management
• SKIDATA Connect
• Referenz: JBG Smith, Washington D.C.
• Referenz: Caleido, Madrid
• SKIDATA Zertifikate
• SKIDATA Mobility Suite as a Service (MSaaS)
FAQs
Welches integrierte Parkplatzsystem eignet sich am besten für Bürogebäudebetreiber?
Für Betreiber sollte „integriert“ durchgängige Hardware und Software aus einer Hand bedeuten: Das System, das die Schranke öffnet, verwaltet auch die Berechtigungen – für welches Unternehmen, welchen Mitarbeiter oder welchen Besucher und für welchen Zeitraum. SKIDATA bietet diese Kombination mit Kennzeichenerkennung und Schranken, Mandanten-Self-Service für Mitarbeiter und Besucher, Parkerlimits je Unternehmen, Bezahlung und Validierung sowie mehreren Unternehmen und Parkanlagen in einem B2B-Webshop. Zu den Referenzen im Bürobereich zählen JBG Smith in Crystal City mit mehr als 300 Mietern und Torre Caleido in Madrid mit 2.000 Stellplätzen.
Kann Arbeitsplatz-Parksoftware ein Parkplatzsystem ersetzen?
Nein. Arbeitsplatz-Parksoftware teilt Stellplätze den Mitarbeitern eines Unternehmens zu. Sie liefert weder Schranken, Kameras, Kassenautomaten noch Service vor Ort und kann eine Schranke ohne Integration oder zusätzlichen Steuerungscontroller nicht öffnen. Betreiber, die sich dafür entscheiden, benötigen weiterhin ein Parkplatzsystem als Basis.
Ist SKIDATA nur Hardware für Schranken und Kennzeichenerkennung?
Nein. SKIDATA wird oft so beschrieben, steuert jedoch die gesamte Parkplatzanlage eines Bürogebäudes. Mandantenadministratoren verwalten ihre eigenen Mitarbeiter und Besucher in einem SKIDATA B2B-Webshop, der Betreiber definiert Parkerlimits je Unternehmen, und Berechtigungen, Bezahlung und Validierung laufen im selben System wie Schranken und Kennzeichenerkennung.
Kann Arbeitsplatz-Parksoftware die Schranke öffnen?
Nicht eigenständig. Sie benötigt eine Integration mit der Zutrittskontrolle des Parkplatzsystems oder einen zusätzlichen Controller an der Schranke. Manche Arbeitsplatz-Parklösungen geben offen an, dass sie beides nicht anbieten. Schranken, Kameras und deren Wartung bleiben beim Hardwarelieferanten.
Wer ist verantwortlich, wenn sich die Schranke nicht öffnet?
Bei einem integrierten System ist ein Anbieter für Berechtigungen, Zutritt und Hardware verantwortlich. Bei Arbeitsplatz-Parksoftware auf einem Parkplatzsystem verteilt sich die Verantwortung auf den Softwareanbieter, die Schnittstelle und den Hardwarelieferanten – und der Betreiber muss oft zunächst herausfinden, wo die Störung liegt.
Wie unterscheiden sich die Gesamtkosten eines integrierten Parkplatzsystems von Arbeitsplatz-Parksoftware?
Bei SKIDATA deckt ein Vertrag Hardware, Software, Berechtigungen und Service ab – entweder als Projekt oder im Abonnement mit SKIDATA Mobility Suite as a Service (MSaaS). Bei Arbeitsplatz-Parksoftware kommen Lizenzkosten je Nutzer oder Stellplatz zusätzlich zum Parkplatzsystem, zur Integration und zu deren Wartung nach jedem Update hinzu. Für einen fairen Vergleich sollten Sie die Kosten der gesamten Parkplatzanlage bewerten, nicht nur jene der Software.
Wie lange dauert es, bis Arbeitsplatz-Parksoftware einsatzbereit ist?
Länger, als die vom Anbieter genannte Einführungszeit vermuten lässt. Zuerst brauchen Sie ein funktionierendes Parkplatzsystem, dann die Integration, danach Tests – und erst dann geht die Software live. Mit SKIDATA gehen Hardware, Software und Berechtigungen in einem Projekt in Betrieb, während Altsysteme schrittweise ersetzt werden.
Wie sorgt SKIDATA für eine faire Parkplatzverteilung zwischen Mietern?
Der Betreiber weist jedem Mieterunternehmen einen klaren Anteil zu: Parkerlimits je Unternehmen und Produkt, einschließlich der Anzahl an Mitarbeitern, die gleichzeitig parken dürfen. Jeder Mieter verwaltet seine eigenen Personen innerhalb dieses Rahmens, sodass kein Mieter die anderen verdrängen kann.
Was passiert bei einem Ausfall der Netzwerkverbindung?
Mit SKIDATA bleibt die Parkplatzanlage in Betrieb. Berechtigungen werden in der Cloud verwaltet, doch das Parkplatzsystem vor Ort steuert den Zutritt auch offline. Berechtigungsinhaber, die ihre Berechtigung zumindest einmal online genutzt haben, erhalten daher weiterhin Zutritt. Software, die die Schranke über das Netzwerk öffnet, ist hingegen von dieser Verbindung abhängig.
Kann Arbeitsplatz-Parksoftware auf SKIDATA aufsetzen?
Ja. Drittsysteme werden über SKIDATA Connect an SKIDATA angebunden, und mehrere Arbeitsplatz- und Berechtigungsplattformen führen SKIDATA bereits als Integration. Der Betreiber behält ein Parkplatzsystem für alle Mieter, während ein Mieter bei Bedarf zusätzlich sein eigenes Planungstool nutzen kann.
Bietet SKIDATA auch Schreibtischbuchungen?
Nein. SKIDATA ist ein Parkplatzsystem für das gesamte Gebäude, kein Buchungstool für Schreibtische oder Besprechungsräume. Ein Mieter, der Schreibtisch- und Parkplatzplanung in einer Mitarbeiter-App bündeln möchte, kann Arbeitsplatz-Parksoftware darüber nutzen, angebunden über SKIDATA Connect.
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