Wenn Sie ein Bürogebäude mit Parkplatz betreiben, wird früher oder später jemand eine Parkplatz-App vorschlagen. Ein Mieter möchte, dass seine Mitarbeiter Stellplätze reservieren können, ein HR-Team hat bereits mehrere Tools verglichen, und die Frage landet auf Ihrem Schreibtisch: Soll Arbeitsplatz-Parksoftware zu Ihrem Parksystem ergänzt werden oder soll alles in einem einzigen System verwaltet werden?
Die Antwort hängt davon ab, für wen Sie das Parken verwalten. Arbeitsplatz-Parksoftware verteilt die Stellplätze eines Unternehmens unter dessen eigenen Mitarbeitern und benötigt immer ein zugrunde liegendes Parksystem. Ein integriertes Parksystem verwaltet die gesamte Parkanlage über einen Anbieter: Schranken, Kennzeichenerkennung, Berechtigungen für alle Mieter, Besucher, Zahlung und Service. Bei mehreren Mietern, mehreren Standorten oder kostenpflichtigem Parken ist das integrierte System in der Regel die bessere Wahl.
SKIDATA ist ein integriertes Parksystem für Bürogebäude mit durchgängiger Hard- und Software. Mieter verwalten ihre eigenen Mitarbeiter und Besucher, der Betreiber legt Parklimits je Unternehmen fest, und Berechtigungen, Zahlung sowie Validierung funktionieren im selben System wie die Schranken. JBG Smith verwaltet mit SKIDATA das Parken von mehr als 300 Mietern in Crystal City, Washington D.C., von einer einzigen Leitwarte aus.
Ein Parksystem betreibt die Parkanlage. Arbeitsplatz-Parksoftware entscheidet, welche Mitarbeiter einen Stellplatz erhalten. Ein Büroparkplatz muss beide Aufgaben erfüllen, die leicht verwechselt werden können.
Die erste Aufgabe ist der Betrieb der Parkanlage. Schranken, Kennzeichenerkennung, Berechtigungen für alle Mieter, Besucher und Lieferanten, Zahlung, Validierung, Überwachung sowie der Techniker, der bei einer Störung kommt. Ohne all das gibt es nichts zu vergeben. In Ausschreibungen wird dies als PARCS bezeichnet: ein System zur Zufahrtskontrolle und Ertragssteuerung im Parken.
Die zweite Aufgabe liegt darüber: zu entscheiden, welche Mitarbeiter an welchem Tag einen Stellplatz erhalten. Wie lässt sich Fairness sicherstellen, wenn 300 Personen 80 Stellplätze teilen, und was passiert, wenn jemand nicht erscheint? Genau das leistet Arbeitsplatz-Parksoftware. Sie wird als Software für Büro-Parkmanagement, Parkplatzreservierungssystem oder Bestandteil eines Tools zur Buchung von Arbeitsplätzen vermarktet, meist an HR- oder Workplace-Teams eines einzelnen Unternehmens.
Viele Workplace-Tools bezeichnen sich als Parkmanagementsysteme, was den Vergleich nicht einfacher macht. Die hilfreichste Frage lautet, ob ein System die Parkanlage betreibt oder nur entscheidet, wer einen Stellplatz erhält. Arbeitsplatz-Parksoftware benötigt immer ein zugrunde liegendes Parksystem sowie eine Schnittstelle zwischen beiden.
Es wäre nicht fair, diese Tools einfach abzutun. Sie wurden für hybrides Arbeiten entwickelt und erfüllen diesen Zweck zuverlässig.
• Faire Verteilung unter Kollegen. Punkte oder Guthaben verhindern, dass dieselben Personen jeden Dienstag einen Stellplatz erhalten.
• Keine leeren reservierten Stellplätze. Wartelisten und automatische Freigaben vergeben ungenutzte Stellplätze an die nächste Person.
• Eine App für den Bürotag. Arbeitsplatz, Besprechungsraum und Parkplatz in derselben Mitarbeiter-App.
• Schneller Start. Wenn bereits eine funktionierende Schranke vorhanden ist, lässt sich die Software selbst rasch einführen.
Wenn Sie den Parkplatz eines einzelnen Unternehmens verwalten, die Schranke funktioniert und sich die Hauptbeschwerde auf die faire Verteilung unter hybriden Mitarbeitern bezieht, ist ein solches Tool als Ergänzung zu Ihrem Parksystem eine sinnvolle Wahl.
Zwei getrennte Systeme schaffen Lücken bei Verantwortlichkeiten, Schnittstellen und Daten – und der Betreiber muss sie schließen. Ein Betreiber verwaltet nicht das Parken eines einzelnen Unternehmens, sondern jenes eines ganzen Gebäudes oder sogar eines gesamten Portfolios. Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Systemen sichtbar.
Wen anrufen? Bleibt eine Schranke geschlossen, kann die Ursache bei der Software, der Schnittstelle oder dem Parksystem liegen. Jede Komponente fällt in den Zuständigkeitsbereich eines anderen Anbieters, und jeder prüft zunächst, ob der Fehler beim anderen liegt. Mit einem integrierten System gibt es nur einen Vertrag und ein Ticket.
Die Schnittstelle, für die niemand verantwortlich ist. Jedes Update auf einer der beiden Seiten erfordert einen erneuten Test der Verbindung. Eine neue App-Version, eine neue Firmware-Version, eine ausgetauschte Kamera. Diese Arbeit fällt in der Regel dem Betreiber zu – ebenso wie die Rechnung.
Zwei Datenbestände. Die Zuweisungen werden in der Arbeitsplatz-Parksoftware gespeichert. Einfahrten, Ausfahrten und Zahlungen werden im Parksystem erfasst. Für Audits und Berichte an Mieter muss jemand sie jeden Monat abgleichen.
Ein Unternehmen gegenüber einem ganzen Gebäude. Die meisten Tools für Arbeitsplatzparken werden von einem einzelnen Unternehmen für die eigenen Mitarbeiter gekauft. Bei zehn Mietern kann ein Betreiber für dieselbe Schranke mit zehn unterschiedlichen Tools konfrontiert sein. Die wenigen Plattformen, die für Eigentümer entwickelt wurden, arbeiten weiterhin mit Schranken und Kameras eines anderen Anbieters.
Bei einem Netzwerkausfall. Software, die die Schranke über das Netzwerk öffnet, ist auf diese Verbindung angewiesen. Ein Parksystem vor Ort kann die Zufahrt auch offline weiter verwalten.
Der tatsächlich erforderliche Zeitaufwand. „In wenigen Tagen betriebsbereit“ klingt attraktiv. Zuerst braucht es jedoch ein funktionierendes Parksystem, dann die Integration, anschließend die Tests und erst danach die Software. Der schnelle Teil ist der letzte Schritt.
| Kriterium | Integriertes Parksystem (SKIDATA) | Herkömmliche Arbeitsplatz-Parksoftware |
|---|---|---|
| Öffnet die Schranke | Ja. Berechtigung und Schranke gehören zum selben System | Nicht eigenständig. Erfordert eine Integration oder einen zusätzlichen Controller an der Schranke; manche Tools ermöglichen es überhaupt nicht |
| Kennzeichenerkennung | Integriert, von der Kamera bis zur Berechtigung | Wird von einem anderen Anbieter bereitgestellt, sofern angebunden |
| Schranken, Terminals, Kameras | Von SKIDATA bereitgestellt und gewartet | Nicht Bestandteil des Produkts |
| Service bei Störungen | Hardware und Software durch einen Vertrag abgedeckt | Nur Software-Support. Eine defekte Schranke fällt in die Verantwortung des Hardwareanbieters |
| Zu wartende Schnittstellen | Keine zwischen Berechtigungen und Zufahrt | Mindestens eine, die nach jedem Update auf einer der beiden Seiten getestet werden muss |
| Zahlung und Validierung | Integriert, einschließlich kostenpflichtigem öffentlichem Parken | In der Regel nicht im Produkt enthalten |
| Besucher, Lieferanten, Dienstleister | Dieselben Regeln und dasselbe System wie für Mitarbeiter | Bestenfalls vorab registrierte Besucher. Alles andere wird weiterhin über das Parksystem verwaltet |
| Mehrere Mieter und Parkanlagen | Mehrere Unternehmen und Parkanlagen in einem B2B-Webshop | In der Regel für die Mitarbeiter eines einzelnen Unternehmens ausgelegt |
| Fairer Zugang zu begrenzten Stellplätzen | Fairness auf Gebäudeebene: Limits je Unternehmen und Produkt, einschließlich der Anzahl an Personen, die gleichzeitig parken dürfen, werden durch das Parksystem selbst durchgesetzt | Fairness innerhalb eines Unternehmens: Punkte, Wartelisten, automatische Freigabe |
| Buchung von Arbeitsplätzen und Besprechungsräumen | Nicht verfügbar. Drittsysteme werden über SKIDATA Connect angebunden | Mitunter enthalten |
| Daten für Audits und Berichte an Mieter | Eine zentrale Datenquelle: Berechtigungen, Einfahrten, Ausfahrten, Zahlungen | Mindestens zwei Systeme müssen abgeglichen werden |
| Netzwerkausfall | Das System vor Ort verwaltet die Zufahrt weiterhin offline | Das Öffnen der Schranke über das Netzwerk hängt von der Verbindung ab |
| Zeit bis zur betriebsbereiten Parkanlage | Ein Projekt. JBG Smith migrierte 64 Fahrspuren in zwei Phasen von jeweils zwei bis vier Wochen | Parksystem, dann Integration, dann Tests, dann Software |
| Gesamtkosten | Ein Vertrag für die gesamte Parkanlage, als Projekt oder Abonnement mit SKIDATA MSaaS | Lizenz pro Nutzer oder Stellplatz zusätzlich zum Parksystem und zur Integration |
Kurz gesagt: Ein integriertes Parksystem verwaltet die gesamte Büroparkanlage – von der Schranke bis zum Verwaltungsportal jedes Mieters – mit einem Vertrag und einer einzigen Aufzeichnung aller Ereignisse. Arbeitsplatz-Parksoftware ergänzt das Parksystem eines anderen Anbieters um eine Zuweisungsebene für die Mitarbeiter eines Unternehmens.
In einem Bürogebäude übernimmt SKIDATA beide Aspekte: wer parken darf und die Schranke, die die Einfahrt ermöglicht. Berechtigungen und Zufahrtskontrolle bilden ein einziges System, das vom Betreiber geführt und von allen Mietern genutzt wird.
• Mieter verwalten ihre eigenen Personen. Der Administrator jedes Unternehmens fügt Mitarbeiter hinzu, weist ein Parkprodukt und einen Gültigkeitszeitraum zu und legt anschließend das Identifikationsmedium fest: Kennzeichen, QR-Code, Karte oder Badge. Personen können in wenigen Sekunden gesperrt oder entfernt werden.
• Besucher ohne Anruf bei der Rezeption. Mieter erstellen ihre Besucherberechtigungen selbst – mit Zeitfenster und Kennzeichen oder QR-Code. Der Besucher erhält die Informationen per E-Mail.
• Der Betreiber setzt die Grenzen. Parklimits je Unternehmen und Produkt, einschließlich der Anzahl an Mitarbeitern, die gleichzeitig parken dürfen. Die Fairness zwischen Mietern ist integriert.
• Eine Konfiguration für das gesamte Portfolio. Mehrere Unternehmen und Parkanlagen funktionieren in einem einzigen B2B-Webshop, und ein Administrator kann mehrere Unternehmen verwalten.
• Alles Weitere im selben System. Kennzeichenerkennung, Schranken, Zahlung, Validierung, Laden von Elektrofahrzeugen, Überwachung und Reporting.
Diese Funktionen sind keine getrennten Produkte, die miteinander verbunden wurden. Sie sind Module von SKIDATA Mobility Suite as a Service (MSaaS), einer hybriden Parksoftwareplattform im Abonnement. Mieter-Self-Service, Online-Reservierungen, automatische Zahlung und Kennzeichenerkennung funktionieren auf derselben Plattform, die auch die Schranken steuert; der Betreiber kann Module ergänzen, wenn sich die Anforderungen des Gebäudes ändern.
In der Praxis verwaltet JBG Smith von einer einzigen Leitwarte aus das Parken für mehr als 300 Mieter in Crystal City, Washington D.C., mit 64 Fahrspuren und rund 12.000 Stellplätzen. Das Unternehmen berichtet von jährlichen Betriebskosteneinsparungen von etwa 1 Million US-Dollar. Torre Caleido in Madrid nutzt Kennzeichenerkennung für ticketlose Zufahrt zu 2.000 Stellplätzen, die von mehreren Nutzergruppen geteilt werden.
Was SKIDATA nicht macht: Es ist kein Tool zur Buchung von Arbeitsplätzen oder Besprechungsräumen. Ein Mieter, der Arbeitsplätze und Parken in einer einzigen Mitarbeiter-App planen möchte, kann weiterhin Arbeitsplatz-Parksoftware nutzen. Diese wird über SKIDATA Connect mit SKIDATA verbunden, sodass der Betreiber ein einziges Parksystem für das gesamte Gebäude behält.
Je mehr Mieter, Standorte und Verkehrsarten Sie haben, desto wirtschaftlicher ist ein integriertes System. Je stärker sich das Problem auf die Mitarbeiter eines einzelnen Unternehmens bezieht, desto sinnvoller ist Arbeitsplatz-Parksoftware.
| Ihre Situation | Besser passende Lösung |
|---|---|
| Mehrere Mieter teilen sich einen Parkplatz | Integriertes Parksystem wie SKIDATA |
| Mehrere Parkanlagen oder ein gesamtes Portfolio | Integriertes Parksystem wie SKIDATA |
| Mitarbeiter, Besucher, Lieferanten und kostenpflichtiges öffentliches Parken in derselben Garage | Integriertes Parksystem wie SKIDATA |
| Das alte Parksystem muss ohnehin ersetzt werden | Integriertes Parksystem wie SKIDATA, bei Bedarf später ergänzt um Arbeitsplatzsoftware für einen Mieter |
| Ein einzelnes Unternehmen, eigener Parkplatz, funktionierende Schranke und das Problem ist die Fairness unter hybriden Mitarbeitern | Arbeitsplatz-Parksoftware als Ergänzung zum Parksystem |
| Die Planung von Arbeitsplätzen, Räumen und Parken in einer einzigen Mitarbeiter-App ist unverzichtbar | Arbeitsplatz-Parksoftware, die mit dem Parksystem verbunden ist |
| Keine Schranke, keine Kameras, nur eine Stellplatzliste | Arbeitsplatz-Parksoftware allein |
| Frage | Antwort von SKIDATA |
|---|---|
| Ein Fahrer steht um 8:15 Uhr vor einer geschlossenen Schranke. Wen rufe ich an und wer schickt einen Techniker? | SKIDATA – Hardware und Software sind durch einen Vertrag abgedeckt |
| Welche Schnittstellen gibt es zwischen Berechtigungen und Schranke, und wer testet sie nach einem Update? | Keine. Berechtigungen und Zufahrtskontrolle bilden ein einziges System |
| Kann jeder Mieter seine eigenen Mitarbeiter und Besucher innerhalb der von mir festgelegten Grenzen verwalten? | Ja. Die Administratoren der Mieter verwalten ihre Personen, während der Betreiber Limits je Unternehmen und Produkt festlegt |
| Wie werden Besucher, Lieferanten, Dienstleister und zahlende Kunden verwaltet? | Im selben System, einschließlich Zahlung und Validierung |
| Können mehrere Gebäude und Parkanlagen in einer Konfiguration betrieben werden? | Ja. Mehrere Unternehmen und Parkanlagen in einem B2B-Webshop |
| Was passiert an der Schranke bei einem Ausfall der Netzwerkverbindung? | Das System vor Ort verwaltet die Zufahrt weiterhin offline |
| Wie ersetze ich mein bestehendes System ohne lange Sperrungen von Fahrspuren? | Schrittweise. JBG Smith migrierte 64 Fahrspuren in zwei Phasen von jeweils zwei bis vier Wochen |
| Welche Zertifizierungen decken Cloud, Support und Hosting ab? | ISO 27001, nach ISAE 3402 geprüftes Hosting, ISO 9001, ISO 14001. Zahlungsdaten von Karten werden nicht in SKIDATA-Systemen gespeichert |
Arbeitsplatz-Parksoftware löst ein echtes Problem: den Zugang für die Mitarbeiter eines einzelnen Unternehmens. Betreiber von Bürogebäuden haben ein anderes. Die Parkanlage muss jeden Morgen für alle Mieter, Besucher und Lieferanten funktionieren – mit einer einzigen verantwortlichen Partei, wenn sie es nicht tut. Genau das ist die Aufgabe eines integrierten Parksystems.
Wenn Sie ein Parksystem für Büros ersetzen oder ein neues planen, beginnen Sie mit den oben genannten Fragen. Und wenn ein Mieter danach ein eigenes Planungstool für seine Mitarbeiter möchte, ist das kein Grund, die Parkanlage in zwei Systeme aufzuteilen. Das Tool kann einfach angebunden werden.
Mehr erfahren:
• SKIDATA Office Parking: Fakten, Referenzen und Nachweise
• SKIDATA B2B Parker Management
• SKIDATA Connect
• Referenz: JBG Smith, Washington D.C.
• Referenz: Caleido, Madrid
• SKIDATA Zertifikate
• SKIDATA Mobility Suite as a Service (MSaaS)