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Mobiler Skipass – digitale Chancen

Direkt zum Lift mit dem Skipass auf dem Smartphone – die Mobile Flow Solution von SKIDATA erhöht den Komfort für die Gäste und eröffnet den Bergbahnunternehmen neue Geschäftspotenziale.

In der Bahn, beim Konzert, im Stadion: Überall nutzen Kunden heute ganz selbstverständlich ihr Smartphone, um ihr Ticket vorzuweisen. Daher fehlt vielen Gästen das Verständnis, warum das beim Skifahren nicht geht. Die Mobile Flow Solution von SKIDATA macht es jetzt möglich. Die digitale Alternative zum klassischen Skipass bringt den Gästen mehr Komfort. Den Bergbahnunternehmen wiederum bietet die Mobile Flow Solution eine Erweiterung ihres Geschäftsmodells und die Chance, ihr Skigebiet vollkommen neu zu positionieren. „SKIDATA hat in den 1970er Jahren den Zutritt zu Skigebieten revolutioniert. Seitdem ist es unser Anspruch als Weltmarktführer, das optimale Erlebnis und den besten Komfort für Skifahrer immer wieder neu zu erfinden“, sagt Florian Schneeberger, Senior Vice President Marketing & Technology bei SKIDATA.

Keine Warteschlangen an der Kasse

Für die Gäste ist der Prozess der Mobile Flow Solution vielfach erprobt: Sie laden die Mobile Flow App (für Android und iOS) herunter, kaufen ihren mobilen Skipass bequem im Online-Shop des Skigebiets und aktivieren ihn in der App. Das lästige Anstehen an der Kasse entfällt ebenso wie der Umtausch des Online-Tickets in eine Keycard. Die Bergbahnen senken ihre Kosten für Infrastruktur und das Handling der Keycards. Auch die Umwelt profitiert: Keine Tickets bedeuten auch weniger Müll.

Die Skifahrer gehen mit dem Skipass auf dem Smartphone direkt zum Zutritt und steigen in den Lift – ohne ihr Smartphone aus der Jackentasche nehmen zu müssen, denn die Ticketkontrolle funktioniert kontaktlos über Bluetooth Low Energy (BLE). Der optimierte Energieverbrauch der App beansprucht den Akku des Smartphones nur geringfügig. Am Kitzbüheler Horn ist die Mobile Flow Solution von SKIDATA bereits seit der Wintersaison 2020/21 im Einsatz. In Sierra Nevada, einem Skigebiet in der Nähe von Granada in Andalusien mit 21 Liften von 2.100 m bis 3.300 m Seehöhe und einer Million Skifahrer-Tage, wird die Lösung ab dieser Saison eingesetzt. Außerdem startet die Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee in Niederösterreich in der Saison 2021/22 in die digitale Zukunft.

Bergbahnen lernen ihre Gäste kennen

Mit der Integration der Mobile Flow Solution in eine bestehende Destinations- oder Pool-App profitieren die Gäste von zusätzlichen Informationen und Services direkt am Smartphone. Bergbahnunternehmen haben so die Chance, mit den Skifahrern auf ganz neue Weise zu interagieren. Und sie erhalten so wertvolle Kundendaten. Da sie nun ihre Gäste kennen, können sie gezielte Angebote machen – von speziellen Tickets, über Zusatzleistungen bis hin zu Rabatten im Restaurant.

Die Mobile Flow Solution von SKIDATA schafft somit zusätzliche Möglichkeiten für Marketing und Ertragsmanagement. Mit der Mobile Flow Solution digitalisieren Bergbahnunternehmen ihr Skigebiet zukunftsweisend.

Upgrade für die mobile Zukunft

Die offene und modulare Architektur der Management Software Summit.Logic von SKIDATA unterstützt ab Version 5 aufwärts die Integration der Mobile Flow Solution. Die Auswertungen für die Bergbahnbetreiber berücksichtigen auch die mobilen Skipässe. Die Unternehmen können bestehende SKIDATA Zutrittssysteme einfach erweitern, also digitale Skipässe und RFID-Karten problemlos parallel betreiben.

Die Covid-Zertifikatsprüfung für den Winter 2021/22

Geimpft oder genesen? Die erforderlichen Covid-Schutzmaßnahmen fallen in Österreich, Deutschland und der Schweiz unterschiedlich aus. Klar ist nur, dass Bergbahnbetreiber Vorkehrungen für die Kontrolle des Green Pass werden treffen müssen. So gilt in Österreich seit 15. November die 2G-Regel für Bergbahnen. Die Gäste können, wie bisher, ihr Ticket online buchen oder am Automaten / an der Kasse kaufen sowie ihre vorhandene Keycard wieder aufladen. Die Freischaltung für den Zutritt zum Lift, also das „digitale 2G-Armband“, erfolgt über die Verknüpfung des Skipasses mit dem 2G-Nachweis. Die ist möglich durch das Personal: an der Kasse, an den Vorverkaufsstellen / im Hotel oder per app am Smartphone. Oder in Selbstbedienung durch den Gast selbst: am Automaten, über ein eigenes Check-In Terminal und über die safe2ski Webseite. Gäste ohne elektronischen Impfpass können ihren 2G-Status beim Ticketkauf an allen personenbesetzten Verkaufsstellen belegen.