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Recycling

  1. Sinn und Zweck der getrennten Sammlung von Elektro- und Elektronikaltgeräten und Nachteile der Beseitigung gemeinsam mit unsortierten Siedlungsabfällen.

    Elektro- und Elektronikaltgeräte sind kein Müll im herkömmlichen Sinne. Einerseits können diese Geräte verschiedene gefährliche Bestandteile enthalten, und andererseits enthalten sie immer wertvolle Rohstoffe. Aus beiden Gründen dürfen Elektro- und Elektronikaltgeräte nicht einfach in den Restmüll (»Siedlungsabfälle«) gelangen – die Folgen wären einerseits die Gefahr ernsthafter Schäden an der Umwelt, was Schäden an Menschen einschließt, und andererseits der unwiederbringliche Verlust wertvoller Rohstoffe.


  2. Diese Rückgabe- und Sammelmöglichkeiten stehen zur Verfügung:

    Elektro- und Elektronikaltgeräte können bei öffentlich-rechtlichen Sammelstellen abgegeben werden. Die Webseite der ERP (European Recycling Platform, erp-recycling.org ) bietet Auflistungen der verfügbaren Sammelstellen je Land. SKIDATA legt mit ihren Kunden bereits beim Kauf vertraglich fest, auf welche Art die ausgedienten Geräte zu einer Sammelstelle gelangen und wer dies organisiert.


  3. Sinnhaftigkeit der Wiederverwendung, der stofflichen Verwertung und anderer Formen der Verwertung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten.

    In Elektro- und Elektronikgeräten sind zahlreiche wertvolle Rohstoffe wie zum Beispiel Eisen, Aluminium, Kupfer, Edelmetalle, oder Metalle der Seltenen Erden enthalten. Es liegt auf der Hand, dass man diese Rohstoffe zurückgewinnen soll und will. Natürliche Ressourcen sind endlich und deren Ausbeutung ist immer ein Eingriff in die Natur. Daher schont die Verwertung von Elektro- und Elektronikgeräten unsere Umwelt gleich doppelt: Einmal, in dem die Geräte samt den enthaltenen gefährlichen Stoffen nicht als »Müll« deponiert oder verbrannt werden, und ein zweites Mal, weil auf umweltfreundliche Art Rohstoffe zurückgewonnen werden, die man sonst mittels Ausbeutung von Bodenschätzen gewinnen müsste. Man wünscht und erzielt einen (Material-) Kreislauf – genau das bedeutet das Wort »Recycling.

    Die fachmännische Verwertung eines Elektro- und Elektronikaltgeräts ist erst der letzte Schritt. SKIDATA ist sich ihrer Verantwortung bewusst und konstruiert ihre Geräte auch im Hinblick auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit. Wenn das Gerät eines Tages dann doch ausgedient hat, stellt SKIDATA dem Verwertungsbetrieb eine professionelle Recyclinganleitung zur Verfügung


  4. Potentielle Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit, die durch das Vorhandensein von gefährlichen Stoffen in Elektro- und Elektronikgeräten bedingt sind.

    Besonders wichtig ist die fach- und umweltgerechte Entsorgung/Wiederverwertung von gefährlichen Stoffen, das sind Schwermetalle, hexavalentes Chrom und bestimmte Flammhemmer, aber auch Batterien und Akkus, die in vielen Elektro- und Elektronikaltgeräten enthalten sind. Bei SKIDATA beschränken sich die gefährlichen Stoffe in den meisten Fällen auf Batterien/Akkus. Alle diese Materialien und Komponenten sind bei unsachgemäßer Entsorgung umweltgefährdend, die meisten davon sind außerdem wertvoll. Sie benötigen eine spezielle Behandlung, um kurz- und langfristige Umweltschäden hintanzuhalten und die Rohstoffe wiederzugewinnen.


  5.  Was hat es mit der Mülltonne auf sich?   

    Die durchgestrichene Mülltonne auf Rädern ist das Symbol für die getrennte Sammlung. Man findet das Symbol auf Elektro- und Elektronikgeräten ebenso wie auf Batterien und Akkus. Es ist das sichtbare Zeichen dafür, dass das Produkt am Ende der Lebensdauer einer fachmännischen Verwertung zugeführt werden muss – aus den oben genannten Gründen.

    Oft findet man bei Geräten (nicht bei Batterien/Akkus) unterhalb des genannten Symbols einen dicken Querbalken. Dieser besagt, dass das Gerät nach dem 12. August 2005 in Verkehr gebracht worden ist, und er kann entfallen, wenn dies auch aus einer Datumsangabe hervorgeht. SKIDATA gibt die Produktionswoche auf dem Typenschild der Geräte an und verzichtet daher auf den Querbalken unterhalb des Symbols.

    Im Normalfall ist die durchgestrichene Mülltonne auf dem Typenschild aufgedruckt. Bei Produkten, die kein formales Typenschild haben, ist es an anderer, gut sichtbarer Stelle aufgedruckt. In Ausnahmefällen, wenn die Produkteigenschaften ein Anbringen des Symbols nicht zulassen, wird es auf der Verpackung und/oder im Handbuch angeführt.