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„Beim Hackathon kann man sich sehr weit aus dem Fester lehnen“

Beim 5. SKIDATA-Hackathon in Salzburg entwickelten 13 Teams aus Österreich, den USA und Frankreich spannende neue Konzepte und Prototypen für künftige Produkte und Lösungen.

Es wurde wieder einmal viel gelötet, gesägt, in 3D gedruckt und programmiert. Drei Tage lang gab es Momente der Panik, wenn plötzlich ein Laptop seinen Dienst versagte, und Momente der Erleichterung, wenn wieder ein Team einen Workaround für ein Problem gefunden hatte. Kurz: Der fünfte SKIDATA Hackathon in Salzburg war ein voller Erfolg. 55 Teilnehmer von SKIDATA-Standorten in Österreich, den USA und Frankreich entwickelten in kleinen Teams Innovationen für Produkte oder Anwendungen und präsentierten das Ergebnis ihrer Arbeit am Ende vor Publikum und einer Jury.

Wie üblich durchlebte der Hackathon verschiedene Phasen: „Anfangs war es noch sehr chaotisch und laut. Es wurde viel diskutiert, die Ideen wurden entwickelt und die Teams fanden zusammen“, berichtet Bernhard, Leiter der Softwareentwicklung in Salzburg und zum zweiten Mal Organisator des Hackathons. „Am zweiten Tag war es schon ruhiger. Man hörte fast nur das Klappern der Tastaturen und das Surren des 3D-Druckers.“ Tag drei stand im Zeichen der Präsentation. „Da stieg die Aufregung, weil alles noch rechtzeitig fertig werden musste.“ Beschränkungen gab es kaum: „Beim Hackathon kann man sich sehr weit aus dem Fenster lehnen“, erklärt Bernhard. „Die Idee kann sich den Zutrittslösungen der Zukunft widmen, dem Kerngeschäft von SKIDATA, oder sie soll allgemein einen Mehrwert für SKIDATA schaffen.“

Bereits zwei Monate zuvor hatten die Organisatoren das Portal im Intranet geöffnet, wo alle Interessierten ihre Ideen eintragen und auch schon Teams bilden konnten. Angesprochen waren Erfinder, Denker und Hacker aus der Hard- und Softwareentwicklung, der User Experience, dem Produkt- und Projektmanagement sowie dem Customer Service und allen anderen Abteilungen. „Das Interesse in der Organisation ist immer sehr hoch“, sagt Bernhard. „Der Fokus liegt zwar auf technischen Entwicklungen, aber jeder kann sich einbringen.“ 18 Ideen waren eingereicht worden, 13 davon wurden im Hackathon tatsächlich bearbeitet, darunter zum Beispiel Weiterentwicklungen der Gesichtserkennung bei Zutrittslösungen und auch eine am Konzept der Escape Rooms orientierte Anwendung für die SKIDATA Experience World im Headquarter.

Ziel des Hackathons ist es, einen Prototyp für ein neues Produkt, eine neue Dienstleistung oder ein neues Feature zu entwickeln. Der Prototyp kann Code, Hardware oder ein Konzept sein, zum Beispiel ein Mock-up für eine neue App. Im Hackthon lernen die Teilnehmer, wie man eine Entwicklung in sehr kurzer Zeit voranbringen kann. Das Ergebnis können die Teams dann in einem drei-minütigen Pitch an Tag drei präsentieren. Nach der Präsentation werden die besten Ideen ausgezeichnet. Drei Preise gibt es zu gewinnen: den Publikumspreis, den Preis der Jury und den Preis für die größte Innovation.

In der sechsköpfigen Jury saßen Vertreter des Managements, sowie ausgewählte SKIDATA-Mitarbeiter. Die Jury bewertet die Prototypen nach vier Kriterien: Innovation, Business Value, Usability und Progress. Aus den Pitches ging in diesem Jahr zwei Siegerteams.

Die Teams haben „viel Leidenschaft und Herzblut“ in ihre Entwicklungsarbeit und in ihre Pitches gesteckt, hat Bernhard beobachtet. „Deshalb tut der Applaus am Ende gut. Er gibt den Teams eine Menge Selbstvertrauen und macht viel Freude.“ Mehr noch: Einige der in den vergangenen fünf Hackathons entstandenen Konzepte und Prototypen haben Eingang in die Produktpalette von SKIDATA gefunden oder werden intern genutzt

Nach getaner Arbeit und der Siegerehrung hatten die Teilnehmer noch ausreichend Zeit, sich bei der abschließenden Party noch besser kennenzulernen und ihre Ideen weiter zu vertiefen. „Ich habe viele Gespräche gehört, wo sich die Kollegen noch spät am Abend über die Herausforderungen des Hackthons ausgetauscht und gegenseitig Feedback gegeben haben“, sagt Bernhard. Auch er hat gut zugehört, denn 2020 soll der nächste Hackathon folgen. „Wir haben jetzt ein Jahr Zeit um herauszufinden, was wir im kommenden Jahr noch besser machen und wie wir noch mehr Leute erreichen können.“